Die ernsthafte Beschäftigung mit Fotografie begann 1976. Analog in Schwarzweiß und mit dem Finishing in der eigenen Dunkelkammer. Schon damals und bis heute wird in der Performance meiner Arbeit,

das Wechselspiel von Schärfe/Unschärfe und das Verhältnis von Licht/Schatten angesehen.

 

      Im gleichen Jahr noch wurde ich Finalist beim Max-Ernst-Stipendium in Brühl - seiner Geburtsstadt.

Damals interessierte mich Köln als Stadt fotografisch nicht sonderlich. Ich habe mit ihr gelebt, wie mit meinem Kühlschrank - beide waren einfach da und ich habe sie täglich für mein Leben, mein Studium und für meine Karriere genutzt. Gut 20 Jahre habe ich dann keine professionelle Kamera mehr angefasst.

 

       Nach den exessiven Wanderjahren in der Werbeindustrie und in anderen Städten, entdeckte ich mit dem Ausreifen der digitalen Technik, die Fotografie für mich völlig neu. Denn seit den frühen Zweitausendern wurde mit der einhergehenden, ständigen Veränderung Kölns, und meiner erweiterten Sicht auf die Dinge, die eigene Fotografie in meiner Stadt zu einem wichtigen Anliegen.

Zur Dokumentation jener Dinge und Episoden, die sich meiner zukünftigen Erinnerung durch Vergessen entziehen würden.